Die Chiropraktik ist aus den jetzigen Erkenntnissen nicht mehr sinnvoll.

Warum diese Behauptung gestellt werden muss, ist nach neujähriger Erfahrung nur konsequent.Unter  Chiropraktik versteht man häufig Verschiebungen der Wirbelsäule mit Adjustierungen, Traktionen, Mobilisation, Weichteilbehandlung oder Reflextechniken wieder gerade zu bekommen.Man liest manchmal von ernsthaften Nebenwirkungen, weil es bei einigefiles/krankheitsbilder-1.jpgn Techniken schon sehr rau zugehen kann. Wenn man dann nicht weiß, dass Grunderkrankungen wie ein Bandscheibenvorfall oder eine Osteoporose, eine Knochenerkrankung im hohen Alter,  gefährlich werden kann, weil man eingerenkt hat, dann ist es besser, man lässt sich auf eine Therapie ein, die  Nebenwirkungen erst gar nicht haben.Durch meine intensive Auseinandersetzung mit der Medi-Taping Therapie konnte ich  erstaunliche Beobachtungen und neue Erkenntnisse machen.

 

 

 

Gelenke bekommen immer noch zu viel Aufmerksamkeit.

Bisher lernte man immer nur auf Gelenke zu achten, diese waren im Röntgenbild sichtbar oder am Körper zu ertasten. Deshalb zieht die Chiropraktik hauptsächlich auf die Gelenke. Dass an dem Gelenk aber auch eine Muskulatur hängt, war nur wenigen bewusst. Aus heutiger Sicht habe ich die Erkenntnis, dass eigentlich der Verursacher der Blockierungen einzig und allein von der Muskulatur kommt. Denn die Muskulatur bewegt sich und durch eine angespannte Muskulatur wird das Gelenk aus seiner Verfassung gezogen. Deshalb ist mir auch heute klar, dass ich die Blockierungen auch primär über den Muskel lösen sollte.
Statik ist eine westlicher Bestandteil der Medi-Taping Methode. In dem Medi-Taping Kurs lernt jeder Teilnehmer, wie man schnell und ohne gefährliche Griffe die Muskulatur entspannt. Weiter oben habe ich erklärt, dass alle Schmerzpatienten eine Beinlängendifferenz haben und somit eine Fehlbelastung der Wirbelsäule haben. Wenn man im Kreuzdarmbeinbereich  (ISG) verschoben ist, gleicht man mit der gesamten oberen Wirbelsäule diese Verschiebung aus. Lösen der ISG Blockde über die Akupunkturpunkte.Man kann jetzt die ISG-Blockade mit den Akupunkturpunkten Bl 67 und Ni 1 lösen, bitte bei Schwangeren diese Punkte nicht behandeln.
Lösen der Blockaden über Halswirbelsäule.Wenn man im ISG verschoben ist, dann reagiert die Halswirbelsäule am schnellsten auf diese Veränderungen, weil sie der beweglichste Teil der Wirbelsäule ist. Man tastet mit dem Mittelfinger die  Wirbelsäule vom ersten Halswirbel (Atlaswirbel) nach unten hin ab und wird erstaunt sein, wie hart die Muskulatur des Halses erscheint. Auf diesen Verhärtungen verweilt man solange mit betonten Druck, den der Patient toleriert,  bis der Muskel nachläst und weich zu tasten ist. Muskeln haben Rezeptoren und durch den Druck bekommt der Muskel Informationen, die die Anspannung im Muskel reduzieren. Was durch die Massage bekannt ist. Nachdem man die Statik erneut kontrolliert, wird man feststellen, dass man erfolgreich gewesen ist und die Beinlängen ausgeglichen sind. Es kommt aber auch häufig vor, dass kein Ausgleich zustande gekommen ist, oder das linke Bein was vorher kürzer war, jetzt länger ist, als das rechte Bein. Normaler Weise ist nämlich durch die Entspannung der Halswirbelsäule auch das ISG gelöst. Nur wenn man noch in den Brust- und Lendenwirbel noch Verblockungen hat, wird man unterschiedliche Beinlängen haben. Jetzt kommt eine Erkenntnis, die ich erst nicht glauben wollte, aber sie stimmt wirklich. Wenn ich nach der Lösung der Halswirbelmuskulatur noch keinen Ausgleich der Beinlängendifferenzen habe, dann bitte ich den Patienten, er möge sich lang auf den Bauch legen. Man beginnt über dem Becken nur immer auf einer Seite den Daumen neben der Wirbelsäule auf die Muskulatur zu drücken. Dann die kontra laterale Seite und arbeitet sich drückender Weise nach oben zum Hals. So im Wechsel drückt man betont bis zur Halswirbelsäule auf die Rückenmuskulatur. Geübte werden den Unterschied der verspannten Muskulatur schnell feststellen. Meistens beklagt der Patient beim Abtasten jedoch einen deutlichen Schmerz. Das heißt, dass hier eine weitere Muskelblockade vorliegt.Jetzt kommt etwas, was man nicht glaubt, aber was das bisherige Einrenken als nicht mehr praktikabel abstempelt. So manchen Chiropraktiker, wie ich es auch früher getan hätte, wäre mit einiger Anstrengung auf der Wirbelsäule „herum gesprungen“.Blockaden mit einer neuen Erkenntnis lösen.Mit unserer heutigen Erkenntnis wissen wir, dass man auf die schmerzhafte Stelle ein BLAUES Tape, und nur ein blaues, geklebt. Damit entziehe ich dem Muskel die Energie. Wenn jetzt die Statik überprüft wird, sieht man sofort, dass die Beinlängen gleich sind. Was auch von Patient meistens gespürt wird, weil er ein besseres Gehgefühl schildert. Warum sollte ich nicht diese Methode den bisherigen Einrenkmethoden vorziehen. Dieses Tape bleibt eine Woche auf der Haut kleben. Dass heißt, die energetische Wirkung hat der Patient den ganzen Tag. Nach einer Woche kann man das Tape abmachen, da durch die Farbe energetisch und die tägliche Bewegung diese Muskelbereiche massiert werden. Während bei der herkömmlichen Chiropraktik der Patient nach fünf Minuten wieder verschoben sein kann, da das Ereignis über Wochen und Monate die Muskulatur verkürzt hat und das Einrenken nicht bringt.Eine Therapie ohne Nebenwirkung, aber eine Therapie mit erstaunlicher Wirkung, die schnell und erfolgreich ist.Würde jeder Therapeut bei einem Schmerzpatienten auf die Statik achten und diese richten,  es hätten nur noch zehn Prozent von den heute beklagen Patienten überhaupt über Schmerzen zu klagen. Wer es nicht glaubt, braucht nur mal diese geschilderte Methode zu probieren, es ist ganz einfach.