Krankheitsbilder

Das Gefühl, chronische Schmerzen zu haben, die man sich selber als Arzt und auch kein Facharzt, nehmen kann, ist für mich sehr prägend gewesen. Wenn man dann in wenigen Augenblicken erlebt, dass diese quälenden Schmerzen, nur durch das Auftragen von ein paar elastischen Tapes, wie weggeflogen erlebt werden, dann kann man auch verstehen, welche Motivation sich daraus entwickeln kann.

Eine große Allgemeinarztpraxis mit vielen Schmerzpatienten, gab dann Anlass genug, diese neue Therapie einzusetzen. Was das erstaunliche dabei war, die Patienten waren sofort schmerzfrei, meistens gleich total schmerzfrei oder nach einigen Behandlungen.

Nach eineinhalb Jahren erkannte ich, wie wichtig die Statik ist. Bei dieser Therapie muss genau untersucht werden, dabei fiel mir auf, dass alle Patienten eine Beinlängendifferenz hatten. Als Therapeut lernt man, dass einer Beinlängendifferenz bis zu zwei Zentimeter keine Bedeutung hat, da der Körper dies ausgleicht. Wenn ein Mensch unterschiedliche Beinlängen hat, sieht man es meistens im Erscheinungsbild nicht. Die Beinlängendifferenz kommt hauptsächlich durch eine Verschiebung im Kreuzdarmbeingelenk.

Wenn ein Mensch unterschiedliche Beinlängen hat, dann wird die Muskulatur unterschiedlich belastet. Das merkt man, wenn man einen Schuh auszieht und sich ganz normal hinstellt. Die Muskulatur wird sofort schlechter durchblutet, weil sie angespannt ist. Nicht nur in stehen, auch im Sitzen.

Folglich muss es zum Schmerz in der Muskulatur kommen. Da weder auf die Statik geachtet wird und  man muskuläre Schmerzen nicht bildlich darstellen kann, werden sie auch nicht diagnostiziert.

Es folgen einige Krankheitsbilder, die erklären sollen, warum man nicht operieren soll.

Warum Hüftschmerzen meist muskuläre bedingt sind

 Hüftschmerzen, Hüftarthrosen, Bandscheibenvorfälle, Wirbelgleiten, Osteoporose, Arthrosen der kleinen Wirbelgelenke oder Spinalkanalstenosen sind meistens keine Indikation zur operativen Versorgung. Auch wenn, wie hier die Bilder zeigen, deutliche Veränderungen zeigen. All diese Patienten, die hier abgebildet sind, sollten dringend operiert werden. Ich könnte viele hunderte Patienten mit ähnlichen radiologischen Veränderungen aufzählen, die trotz Operation immer noch Schmerzen beklagen. Der Grund für ihre Schmerzen war   einzig und allein eine Verschiebung des ISG´s, was kein Kollege festgestellt hatte.
Leider haben die Ärzte die Überprüfung der Beinlängendifferenz falsch gelernt. Das ist wohl auch der Grund, warum viele Patienten weiterhin mit Schmerzen herumlaufen müssen.
Auch ich musste in der Uni  lernen, dass eine Beinlängendifferenz bis zwei Zentimeter vom Menschen ausgeglichen wird. Alles, was mehr als zwei Zentimeter auffällt, muss einem Ausgleich in Form einer Einlage oder Schuherhöhung bekommen. Diese Erkenntnis wurde genährt aus der Überzeugung, dass das ISG nicht beweglich ist. Sonst wäre man auch nicht auf die Idee gekommen, die Statik mit einer nach heutigen Erkenntnissen völlig falschen Annahme zu unterrichten. Da man von der Unbeweglichkeit des ISG´s ausging, lehrt man auch noch heute in den Unis, die Statik mit dem Pseudobeinlängendiffernz-Test zu messen. Die Messung einer realen Beinlängendifferenz erfolgt orientierend im Stand durch unterschiedlich dicke (0,5 cm, 1 cm und 2 cm) Holzbrettchen unter das kürzere Bein bis zum Ausgleich des Beckenschiefstandes. (Klinische Tests an Knochen, Gelenken und Muskeln, Klaus Buckup, Thieme Verlag, 3. Auflage, Seite 179). Diesen Test sollte man überhaupt nicht mehr durchführen, weil er von falschen Voraussetzungen, dass nämlich das ISG unbeweglich ist, ausgeht und in seiner Durchführung somit falsche Ergebnisse liefert.

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Diese Art der Messung und Interpretation ist aus heutiger Sicht absolut falsch! Dank einer einfachen Technik kann ich jetzt die Beinlängendifferenz feststellen. Dabei kann  der Patient selbst sehen, dass er wirklich unterschiedliche Beinlängen hat. Es geht ganz einfach, man legt den Patienten flach auf den Rücken und malt einen Strich auf die Waden. Am besten dort, wo sie nahe beieinander liegen. Dann bittet man den Patienten sich aufzusetzen. Liegt eine Verblockung im ISG vor, schiebt eine Seite das Bein zwei bis zu vierzig Millimeter nach vorne und die Striche verschieben sich. Diese funktionelle Beinlängendifferenz findet man bei 99 % aller Schmerzpatienten. Die Bilder zeigen einen Patienten der über gut drei Zentimeter eine Beinlängenverschiebung hat. Er hatte eine Schuherhöhung und war in einer Rehamaßnahme, die seine Schmerzen aber nicht lindern konnte, weil keiner auf die Statik geschaut hat. Es hat einige Behandlungen gebraucht, in denen  er immer wieder gerade gemacht wurde und es zum Schluss auch blieb.

Schauen wir uns die Anatomie des Kreuzdarmbeingelenkes an, sehen wir, dass der Muskulus Piriformis vom Oberschenkelkopf zum Kreuzdarmbein zieht. Darunter erkennen wir den Nervus Ischiadicus, der das Bein und die Hüfte versorgt. Wenn wir eine Beinlängendifferenz haben, ist folglich der Muskel angespannt und drückt auf den Nerv. Das ist der Grund, warum wir Hüftschmerzen oder ausstrahlende Schmerzen haben. Deshalb sollte man keine Hüfte,  Spinalkanalstenose oder Bandscheibe operieren, wenn man nicht vorher richtig die Statik untersucht hat.

Foto getapter Körper Dieses Tape nimmt uns alle ausstrahlende Schmerzen in den Po oder auch in das Bein.Es beweißt vor allem, dass wir eine Coxarthrose( Verschleiß des Hüftgelenkes) nicht operieren dürfen. 

files/Patienten/Halswirbel Artikel/Beckenschiefst Sklett.jpg Hier kann man ganz deutlich sehen, wie sich das ISG (Kreuzdarmbeingelenk) verschieben kann. Das ist der Grund für unterschiedliche Beinlängen. Da das ISG beweglich ist, kann man es ganz einfach richten und man hat wieder zwei gleich lange Beine.

files/krankheitsbilder-1.jpg   Man sieht hier, wie der Ischiasnerv (schwarz) von dem Muskulus Piriformis zusammen gedrückt wird.

 

Auch eine Verkrümmung der Wirbelsäule, Arthrose der Hüfte  oder ein Wirbelgleiten ist kein Grund zur Operation. Ich kann zahlreiche Befunde vorweisen, wo man dem Patienten sagte, dass es keine Alternative gibt zur Operation und die heute immer noch schmerzfrei sind. Wenn sie mal wieder Schmerzen haben, kommen sie und wissen, dass sie ein statisches Problem haben.
Arthrose kann normalerweise nicht schmerzen. Wenn sie es doch täte, würden wir spätestens ab dem siebzigsten Lebensjahr, keinen mehr auf der Straße sehen dürfen. Jeder Mensch ab Siebzig hat mehrere Arthrosen aufzuweisen. Die oben abgebildete Hüftarthrose besteht seit über zehn Jahre und sollte auch schon vor zehn Jahren operativ versorgt werden. Der Mitte fünfzigjährige Patient ist in den letzten sieben Jahren sehr stark gehumpelt und hatte Schmerzen trotz Medikamenteneinnahme. Dabei war auch er nur 1,5 cm schief. Nach drei Behandlungen blieb er gerade und war schmerzfrei.  

Die Versorgung mit dem Tape betrifft die gesamte Hüftmuskulatur und die ganze Wirbelsäule. Dadurch entspannt sich die Muskulatur und die  Nerven sind wieder frei. Nach wenigen Behandlungen, wenn der Patient gerade bleibt, ist er solange schmerzfrei, bis er wieder schief wird.

Warum Schulterschmerzen meistens muskulär bedingt sind

 Der Schulterschmerz, so meint man, ist eine komplizierte Angelegenheit. So dachte ich früher auch. Es gibt zwar immer noch einige Patienten, die man etwas länger therapieren muss, aber sonst ist der Schulterschmerz eine gut zu therapierende Aufgabe, die man lösen kann.

Zugegeben, es hat eine Zeit gedauert, bis ich verstanden habe, warum man Schulterschmerzen hat. Hier ist wieder die Statik des Menschen Schuld. Dass  Schmerzpatienten meistens ein statisches Problem haben, ist bekannt. Sie sind im Kreuzdarmbeingelenk verschoben und müssen diese Verschiebung nach oben hin ausgleichen. Der beweglichste Teil ist die Halswirbelsäule. Untersucht man Schulterschmerzpatienten in Rückenlage an den Halsmuskeln, wird man jedes Mal auf der schmerzhaften Schulterseite eine massive Verspannung der Halsmuskulatur feststellen können. Die versorgenden Nerven für die Schulter und den Arm kommen aus den Halssegmenten. Die Muskulatur ist so hart, dass die Nerven abgeklemmt werden. Es ist wie beim Telefonieren.

Foto Wirbelsäule Foto Medi-Taping

files/Patienten/Halswirbel Artikel/HWS Anatomie.jpg Man sieht, wie aus jedem Segment der Wirbelsäule Nerven durch die Muskulatur hindurch wandern. Das geht vom ersten Halswirbel, bis zum letzten Lendenwirbel. Man kann jetzt auch gut verstehen, dass eine angespannte Muskulatur auf die Nerven drücken kann. Die Nerven geben nicht nur Informationen von innen nach außen, es werden auch Informationen von außen nach innen durch die angespannte Muskulatur beeinflusst. Verstehen Sie jetzt, warum eine entspannte Muskulatur so absolut wichtig ist.

Am Hals wird „gewählt“ und „klingeln“ tut es in der Schulter oder in den Fingern. Löst man diese Blockaden, was einfach mit einer Triggerpoint-Behandlung möglich ist, dann stehen die Patienten auf und sagen sofort, dass es wesentlich besser ist. Teilweise mussten wir nur die Statik richten und die Blockaden im Halsbereich lösen und der Patient hatte keinerlei Beschwerden.

Sollte der Patient nicht ganz schmerzfrei sein, so können wir auch hier mit einer speziellen Technik die überlasteten Muskeln, die aufgrund der statischen Fehlbelastung dauernd angespannt waren, schmerzfrei bekommen. Dabei hat sich gezeigt, dass gerade das Impingement-Syndrom erfolgreich behandelt werden kann, wenn die Oberarmmuskeln durch ein Tape gegen die Schwerkraft gestützt werden. Man kann gut sehen, wie das Schulterdach durch unser Tape nach oben gedrückt wird und Freiraum schafft. Wer jetzt noch ein Impingement operiert, der hat leider nichts verstanden.
Wir haben so viele Patienten mit Kalkschulter oder Zustand nach operierter Kalkschulter schmerzfrei bekommen, dass man dringend davon abraten muss, diese Diagnose operativ anzugehen. Warum hat man eine Kalkschulter? Weil die Muskulatur über Monate und Jahre falsch belastet war, sich durch den dauernden Zug entzündet hat und ein Umbau zur Verkalkung geführt hat. Das gleiche kennen wir vom Fersensporn am Fuß.
Auch die oft genannte Schleimbeutelentzündung darf nicht operiert werden. MRT-Bilder sagen uns nicht immer die Wahrheit. Deshalb ist es ein MUSS, das bei Schulterschmerzen unbedingt die Blockaden im Halswirbelreich gelöst werden müssen, bevor man weitere diagnostische Maßnahmen einleitet. 

Warum Knieschmerzen meistens muskuläre bedingt sind.

Viele fragen sich, warum die Zahl der operierten Knieschmerzpatienten stetig wächst. Als ich das Tapen kennengelernt habe, habe ich mich über jeden Patienten gefreut, der mit Knieschmerzen zu mir kam. Zwar wusste ich damals noch nicht, warum die Arthroseknie- oder Meniskusschmerzen plötzlich durch mein Tapen schon bei der ersten Behandlung weg waren. Aber es hatte mir einfach viel Spaß gemacht,  erfolgreich zu sein.

Bei der Untersuchung fiel immer deutlicher auf, dass auffallend viele Patienten ihre Schmerzen unterhalb des inneren Kniegelenkspaltes angaben. Gerade Meniskuspatienten, die am medialen Meniskus operiert werden sollten, hatten hier ihren Hauptschmerz.

Foto Knieschmerzen

Es fällt auf, dass bei mehr als 90% der Innenmeniskus operativ versorgt wird; selten wird der Außenmeniskus operiert. Die Schulmedizin erklärt es damit, dass der Innenmeniskus stärker belastet wird als der Außenmeniskus. Ganz ehrlich; glauben Sie wirklich, dass Mutter Natur es seit Millionen von Jahren zulässt, dass der Mensch so konstruiert ist, dass der Innenmeniskus mehr belastet wird als der Außenmeniskus? Ich glaube es nicht, denn ich weiß, dass der Meniskus gar nicht der Grund für die Schmerzen ist. Der Schmerz kommt aus dem Pes anserinus und strahlt in den Bereich des Kniegelenkes. Im Bild sieht man den Schmerzpunkt, an dem 90% aller Knieschmerzen beklagt werden. Ich studierte die Anatomie des Knies und dabei fiel auf, dass genau dort, wo die Patienten ihren Druckschmerz angaben, das Pes anserinus (Gänsefüßchen) liegt. Es ist eine Sehnenplatte, an der drei Muskeln zusammenlaufen und  ihren Ursprung haben: der M. gracilis No.3, M. sartorius No. 1 und M. semitendinosus No. 2. Alle haben ihren Ansatz an verschiedenen Stellen. Wenn man im Kreuzdarmbeingelenk verschoben ist, egal wie, dann ist mindestens einer der Muskeln angespannt und zieht an dem Pes anserinus, auch im Sitzen. Was häufig erklärt, dass die Patienten nach langem Sitzen beim Aufstehen Knieschmerzen verspüren, die durch längeres Gehen weniger werden.
Wie man in dem Bild erkennen kann, sind die  Darmbeine gegeneinander verschoben, so dass die Muskeln auf einer Seite auch im Sitzen angespannt sind. 
Wir Ärzte müssen für die Untersuchung des Knies  acht verschiedene Untersuchungstechniken lernen, um zu erkennen, ob es sich bei den Knieschmerzen um einen Meniskusschaden handelt oder nicht. Als ich mir die muskulären Funktionen der drei Muskeln ansah, die am Pes anserinus ihren Ursprung haben, war mir klar, dass bei jeder Untersuchungstechnik einer der drei Muskeln gedehnt wird. Das heißt, die Meniskenzeichen geben uns nicht, wie wir bisher annehmen mussten, eine Verletzung nur des Meniskus an, sondern jedes Mal, wenn bei der Untersuchung ein Schmerz im Bereich des inneren Gelenkspaltes festgestellt wird, kann der Patient auch eine Überlastung der Muskulaturen haben.
Es gibt nun eine Möglichkeit, festzustellen, ob es sich bei so einem Schmerz am Knie um ein muskuläres Problem handelt oder nicht. Das geschieht mittels der Gate Control von Melzack und Wall, die seit 1965 bekannt ist. Es ist bekannt, dass man den Muskelschmerz über die Berührungsnerven blockieren kann. Das ist der Grund, warum Kinder ein Pflaster wünschen, wenn sie sich verletzt haben, warum Salben sich warm oder kalt anfühlen, oder weshalb im Sport Eisspray bei Prellungen sofort hilft.
Bei einem Patienten mit Knieschmerz sollte man grundsätzlich als erstes auf die Statik achten. Wenn er eine Beinlängendifferenz hat, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er eine Überlastung am Pes anserinus hat, wenn die Schmerzen am inneren Gelenkspalt beklagt werden. Nimmt man dann ein Tape und beklebt diese Stelle und die Muskeln, und es kommt sofort zu einer Schmerzlinderung, dann liegt kein Meniskusschaden vor. 
Es gibt auch besondere Techniken, um das Knie mit Tapes zu behandeln, weil nicht nur Schmerzen am Innenkniespalt auftreten können. Das  Knie wird durch viele Muskeln bewegt, die überlastet sein können. 
Man kann jetzt eher verstehen, warum  in den letzten Jahren immer häufiger Knie operiert werden und die Ergebnisse nicht zufrieden stellend waren. Auch wird das Alter der Knieoperierten immer jünger. 
Aber gerade ältere Patienten über sechzig Jahre, haben meistens einen Verschleiß oder Arthrose im Knie. Wenn das der Grund für die Schmerzen wäre, würden wir keinem Menschen ab siebzig mehr auf der Straße begegnen, denn die haben alle mehrere Arthrosen. Arthrosen sind ausgesprochen selten ein Grund für einen operativen Eingriff und sei er noch so schonend. Es musste früher nicht sein und muss heute erst recht nicht sein. Schließlich wissen wir heute, es ist die Statik, die die Schmerzen bereitet.
Mit dieser sicheren Möglichkeit können die Ärzte ihre Diagnostik deutlich verbessern. Sie ist sehr einfach, schnell und enorm kostengünstig.


Zeichnung Bein  Foto getaptes Knie

Warum Fußschmerzen meistens einseitig sind

 Verletzungen im Fußbereich sind meistens einseitig, weil man davon ausgehen kann, dass die Verletzung durch eine Fehlbelastung ausgelöst worden ist. Häufig ist ein Patient mit dem Sprunggelenk umgeknickt und muss über Wochen das Bein schonen. Er humpelt und wird somit im ISG schief. Nach Wochen hat dieser Patient aber immer noch Schmerzen, weil er jetzt ein längeres und ein kürzeres Bein hat, was jedoch niemand sieht. Die Muskulatur wird falsch belastet und er kommt nicht aus dem Schmerzcharakter heraus. Viele Vorfußschmerzen, wie auch der Hallux valgus, sind einfach durch die Fehlbelastung bedingt, weil die Muskeln in der Wade angespannt sind. Eine Hochleistungssportlerin hatte eine Navikulararthrose (siehe Bild) im Fuß. Es war eine deutliche Entzündung im Fußwurzelknochen bei einer Kernspin - Untersuchung zu sehen. Ihr sportorthopädischer Professor empfahl ihr, sofort mit dem Sport aufzuhören. Nach meiner Behandlung wurde sie sogar Weltmeisterin im Rhönrad fahren.......
Der Fersenschmerz, ob man einen Fersensporn im Röntgen sehen kann oder nicht, ist geradezu ein klassischer Hinweis auf  eine Schiefstellung des Beckens. Manchmal dauert es auch einige Behandlungen, bis der Schmerz ganz weg ist. Eine deutliche Verbesserung ist aber meistens schon nach der ersten Behandlung zu spüren.
Weil wir schon mal beim Fuß sind, möchte ich einige Anmerkungen zu Einlagen loswerden.
Sicher wird mit Einlagen viel Geld verdient und man muss sich auch hier wieder auf das Urteil eines Fachmannes verlassen. Einlagen, die unterschiedlich hoch sind, sind nicht zu empfehlen, weil eine echte Beinlängendifferenz so gut wie nie vorkommt. Bei Naturvölkern gibt es Senk- und Spreizfüße, aber sie haben keine Schmerzen, weil sie sich viel bewegen und selten eine Verschiebung im Kreuzdarmbeingelenk haben. Bei Fußschmerzen hat man eine Fehlbelastung durch eine unterschiedliche Beinlänge. Diese muss therapiert werden, danach wird man sehen, dass keine Einlagen mehr gebraucht werden. Hier will der Mensch wieder schlauer sein als der liebe Gott. Die Vorstellung, dass ein Fuß ein Gewölbe haben muss ist schön, aber es gibt zu viele Menschen, die kein Gewölbe mehr haben, und trotzdem keine Schmerzen im Fuß beklagen. Man kann höchsten mit Einlagen Geld verdienen.

Bandverletzungen am Sprunggelenk

 Mit dem Sprunggelenk kann man schnell umknicken. Dabei knickt man häufiger nach außen um und verletzt sich die Bänder. Es werden nur selten noch Röntgenuntersuchungen gemacht, weil die konservative Behandlungsmethode erfolgreicher ist. Erst muss das Gelenk abschwellen, dann kann man überprüfen, ob die Bänder zerrissen sind oder nicht.

Foto Fuß Foto getapter Fuß

Mit der Medi-Taping Methode lässt sich besonders gut eine vernünftige Versorgung dieses Krankheitsbildes erreichen. Der Vorteil dieser Therapie ist; der Patient kann einen normalen Schuh tragen, ist sofort schmerzreduziert, durch die Gate-Control Wirkung, hat einen deutlich besseren Halt, kann mit dem Tape jederzeit duschen und hat mit jeder Bewegung eine lymphatische Behandlung, die ihn schneller gesund werden lässt als mit herkömmlichen Versorgungen.

Einsatz von Medi-Taping in der Schwangerschaft

 Nachdem ich in Köln einen Kurs für Gynäkologen abgehalten habe, hat eine Kollegin das Medi-Taping so erfolgreich eingesetzt, dass sie nach zwei Jahren mit mir im Fernsehen war. Wir wissen, dass das ISG gerade in der Schwangerschaft eine sehr wichtige Rolle spielt. Man kann auch sagen, dass das ISG, so wie es gebaut ist, hauptsächlich für die Geburt des Säuglings gebaut wurde. In der Schwangerschaft lockern sich die Bänder im ISG
und das ganze Gebiet wird instabil. Es kommt zu Verschiebungen, so wie oben bei der Hüfte beschrieben. Schwangere sollten keine Schmerzmedikamente einnehmen. Was sie mit unserer Therapie auch nicht brauchen.

Foto getapter Bauch Foto getapter Bauch

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Zeit vor der Geburt. Der Bauch drückt auf das Becken und die versorgenden Gefäße. Hier kann man mit ein paar Tapes Entlastung erreichen.

Warum chirotherapeutische Manipulationen aus heutiger Sicht nicht mehr durchgeführt werden sollten

 Aufgrund der Erkenntnis aus unserer Therapie kann man nur eines feststellen; man braucht nicht mehr chirotherapeutisch zu behandeln. Sie ist nicht ungefährlich und da wir mit unserer Therapie die Blockaden ohne jegliche Manipulation gelöst bekommen. Allein über die Farbe blau können wir Blockaden lösen. Außerdem haben wir festgestellt, dass die Halswirbelsäule häufig der Grund für unsere Fehlbelastung ist. Die Blockaden in der Halswirbelsäule lassen sich mit der Triggerpunktbehandlung ohne Komplikationen lösen. Ich kann nur jedem Patienten raten, eine Chirotherapie nicht mehr an sich durchführen zu lassen.

Warum Tennisellenbogen nicht operiert werden sollten!

Der Schmerz im Ellenbogen, oder um den Ellenbogen herum wird selten von Tennisspielern beklagt. Es sind häufiger Handwerker und Hausfrauen. Ich habe festgestellt, dass auch diese Patienten hauptsächlich ein statisches Problem haben. Sie hatten alle eine Beinlängendifferenz und vor allem eine Blockade auf der betroffenen Seite, vom  2.-3.  Halswirbel. Wer diese Blockaden nicht beseitigt, wird die Beschwerden nicht erfolgreich therapiert bekommen. Viele Patienten haben sofort nach dem Lösen dieser Blockaden spontan eine deutliche Besserung angegeben. Unser Tape nimmt dann den Rest der Schmerzen. Hier empfehle ich das Golferellenbogen-Tape. Es versorgt die Beuge- und die Streckmuskulatur. Die akutere Seite wird mit schwarz oder blau, die antagonistische mit rot versorgt.
Der Patient sollte sich nicht mit Schiene, Kortisonspritzen oder gar Operationen versorgen lassen. Dies sind aus heutiger Sicht keine Therapieoptionen, wenn es eine ursächliche Therapie, wie das MEDI-TAPEN gibt.

Foto getapter Arm