Schmerzbehandlung erfolgreich mit der Medi-Taping Methode

Zusammenfassung: Historisch hat sich die Schulmedizin durch ihre bildgebenden Verfahren fehlleiten lassen, weil sie sich vorwiegend auf die abgebildeten Veränderungen verlässt.
Es ist bekannt, dass man Muskulatur nicht darstellen kann. Dass aber die Muskulatur für unsere Schmerzen meistens verantwortlich ist, wird erst durch die neue Behandlungsmethode des Medi-Taping bewiesen. 
Durch diese Methode kann man erstmalig erkennen, ob es sich bei einem Schmerzereignis um einen muskulären Schmerz handelt oder nicht.

1970 hat ein japanischer Chiropraktiker ein elastisches Tape entwickelt und festgestellt, dass er damit auf die Muskulatur Einfluss nehmen kann. Seit 6 Jahren beschäftige ich mich eingehend mit dem Phänomen, dass man Schmerzen mit einem elastischen Tape erfolgreich beeinflussen kann.

Die Statik wurde bisher auch von der Schulmedizin sträflich vernachlässigt.

Geht ein Patient zu seinem Arzt und dieser stellt eine Beinlängendifferenz von 1-2 cm fest, wird er meistens zu hören bekommen, damit müssen sie leben. Dass auch diese Aussage ein vermittelter Kardinalfehler der Schulmedizin ist, wurde auch mir nur schweren Herzens klar. Man lernt zum einem, den Patienten falsch zu untersuchen und zum anderen, die Ergebnisse der Untersuchung auch noch falsch zu interpretieren. In der Schulmedizin, und ich habe mich vor kurzem erst in der Uni Lübeck davon überzeugt, wird immer noch die Statik des Menschen im Stehen untersucht, indem die Hände auf die Beckenkämme gelegt werden und wenn diese unterschiedliche Höhen aufweisen, werden schmale Bretten solange unter das angeblich zu kurze Bein gelegt, bis an den Beckenkämmen die Höhe ausgeglichen ist. Dass die Ursache lediglich ein verschobenes Kreuzdarmbeingelenk (ISG Iliosakralgelenk) sein kann, ist uns Schulmedizinern deshalb nicht bewusst, weil allgemeine Lehrmeinung ist, dass sich dieses Gelenk nicht bewegt. Man kann es nicht deutlich genug sagen. „ Und es bewegt sich doch“ das ISG. Man kommt sich wie Galileo vor, der mal gerade 395 Jahre brauchte, damit ihn die katholische Kirche 1992 offiziell rehabilitierte. Er  hatte auch das Problem, dass er behauptet hat, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht die Sonne sich um die Erde, was wir natürlich sehen.

Wenn die Statik nicht stimmt, hat der Mensch ein muskulär Problem

Wenn man sich nun sehr viel mit Schmerzen beschäftigt, wird man erkennen, dass über 95% aller Patienten mit Schmerzen ein statisches Problem haben. Es wurde festgestellt, dass gerade das ISG zu 90% verschoben war, danach folgten Atlasblockierungen und Blockaden irgendwo im Wirbelsäulenbereich. Hat nun ein Patient eine unterschiedliche Beinlängendifferenz, die zu 99% funktionell ist und nur ausgesprochen selten eine anatomische Beinlängendifferenz ist, dann kann man daraus folgern, dass dadurch auch die Muskulatur falsch belastet wird. Durch einen Selbstversuch kann man diese These an sich selbst erkennen. Man braucht sich nur einen Schuh ausziehen und wird sofort feststellen, dass das längere Bein, das den Schuh noch trägt, sofort in der Muskulatur angespannt ist. Wir bemerken auch, dass wir nicht etwa schief stehen, sondern, dass unser Gleichgewichtssinn uns sofort gerade macht. Deshalb bemerkt es keiner, wenn wir selbst 2cm Beinlängendifferenz haben. Eine angespannte Muskulatur kann nicht adäquat versorgt werden, es kommt zur Unterversorgung von Sauerstoff und anderen lebensnotwenigen Stoffen. Der Körper kann zum Eigenschutz nur mit der Produktion von Schmerzhormonen reagieren um dem Gesetz des Überlebens zu gehorchen. Der Mensch wird somit Schmerzen wahrnehmen. Sollte er deshalb zum Arzt gehen, wird dieser ein Röntgenbild anfertigen, weil der Arzt mehr dafür abrechen kann als mit einer gründlichen Untersuchung (so ist unser System). Der Arzt wird Aufgrund der Veränderungen seine Diagnose stellen, er wird aber selten an ein muskuläres Problem denken, weil er in dieser Richtung nicht ausgebildet ist.

MEDI-TAPING sinnvoll als Differentialdiagnostikum

Man muss feststellen, dass die Mediziner und Therapeuten bisher nicht die Möglichkeit  hatten, mit Sicherheit zu erkennen, ob es sich bei Schmerzen um ein muskuläres Problem handelte oder nicht. Erst mit einem elastischen Tape ist es möglich, sicher zu erkennen, ob es sich bei  Schmerzen um ein muskuläres Problem handelt oder nicht.
Wenn sich ein Kind verletzt hat, dann kommt es zur Mutter und bittet sie um ein Pflaster. Die Mutter hat dem Kind ein Pflaster auf die schmerzende Stelle geklebt. Das Kind hat sich ungedreht und fröhlich weiter gespielt. Wir waren der Auffassung, Aufmerksam allein reicht auch. Doch der Wirkmechanismus ist ein anderer. Wir wissen heute, dass die Informationen der Berührungsnerven schneller zum Rückrad geleitet werden, als die Informationen des Muskelschmerzes. Es liegt an der Beschaffenheit der unterschiedlichen Nerven. Im Rückrad werden die beiden unterschiedlichen Informationen von zwei Informationsleitungen auf eine Leitung umgeleitet. Da die Informationen des Berührungsnervens durch ihre Schnelligkeit die Leitung zum Großhirn belegt haben, kann die Information des Schmerzes nicht mehr wahrgenommen werden. 
Die Informationen, die vom Rückenmark ins Großhirn weiter geleitet werden, rufen nicht automatisch eine Reaktion hervor – dafür bedarf es schon einer gewissen Menge an Informationen. Aufgrund dieser Erkenntnis wurde von den Psychologen R. Melzack und P. D. Wall die so genannte „Gate-Theorie“ (gate = engl.: Tor) entwickelt. Dieser zu Folge gibt es im Rückenmark einen Regelmechanismus, der den Zustrom von Nervenimpulsen steigert oder verringert. Erst wenn die Informationen, die durch das „Tor“ gelangen, eine gewisse kritische Menge überschreiten, kommt es im Großhirn zur Aktivierung der für die Schmerzwahrnehmung zuständigen Nervenzonen.
Die „Schmerzbotschaften“ werden sowohl durch Muskelfasern als auch über die Haut weiter geleitet. Offensichtlich können die Hautbotschaften viele Rückmeldungen der Muskeln überlagern. Ergebnis: Das auf die Haut aufgetragene Tape führt zur sofortigen Schmerzbefreiung.
Diese Erkenntnis gibt uns die Möglichkeit, mit großer Sicherheit bei Schmerzen zu entscheiden, ob der Patient aufgrund seiner Thoraxschmerzen einen Herzinfarkt hat oder ob die Schmerzen durch eine muskuläre Blockade bedingt sind. Es ist oft beobachtet worden, dass diese Patienten durch das Tapen mit MEDI-TAPING nicht schmerzfrei waren. Ein EKG aber deutliche Zeichen eines Herzinfarktes offenbarten. Auch Knochenmetastasen konnten auf diese Weise entdeckt werden. Wenn das MEDI-TAPING mal nicht wirkte, war immer ein anderes Ereignis fest zu stellen.

MEDI-TAPING als Therapeutikum 

Wenn man sich mit dieser neuen Therapie beschäftigt, wird man sehr verwundert sein, dass sehr viele Erkrankungen, die man nie glaubte mit der Muskulatur in Verbindung zu bringen, eben eine muskuläre Ursache haben. Es hört sich unglaublich an, aber wenn man es nachvollziehen kann, dann kann man es auch verstehen.
Es kamen Patienten zu mir, deren Schulterschmerzen erfolgreich mit dem MEDI-TAPING behandelt wurde, die aber ungläubig fragten, ob die Migräne, die sie zweimal in der Woche sonst hatte auch durch diese  Therapie verschwunden sei. Die Ursache der Migräne wurde bisher eher als eine vaskuläre angesehen, außerdem kennen wir die Spontanheilung bei der Migräne. Erst als mehrere Patienten mit Tinnitus und Nackenverspannung immer häufiger von der Befreiung ihrer Migräne berichteten, habe ich die Migränepatienten intensiver begutachtet und festgestellt, dass die meisten Patienten vom Ellenbogen bis zum Sternokleidomastoideusmuskel total verspannt waren und positive Druckschmerzen äußerten. Durch das Bekleben aller schmerzhaften Muskeln berichteten die Patienten, dass sie nach einigen Behandlungen keinerlei Beschwerden mehr hatten. Beobachtet man ein Kind, wie es Gameboy spielt, kann man gut beobachten, dass es beim Spielen konzentriert ist und deutlich die Schultern hochzieht. Man kann feststellen, dass bei Menschen, die konzentriert sind oder denken, reflexartig die Schultern nach oben gezogen werden. Das heißt, die Migränepatienten, oder besonders Frauen, die den ganzen Tag denken und angespannt sind, spannen den ganzen Tag ihre Muskulatur an. Es ist leicht zu untersuchen, weil die Nackenmuskulatur häufig knallhart ist. Es wurden bisher über dreihundert Patienten erfolgreich behandelt und es soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass unter den Patienten nur acht Männer bisher waren.
Es gibt auch Krankheitsbilder, die ohne diese Therapie nicht geheilt worden wären. Noch vor kurzem kam ein Physiotherapeut mit einer 24 jährigen Frau zu mir, die seit acht Jahren an Stützen nur wenige Meter gehen konnte und deshalb hautsächlich sich im Rollstuhl fort bewegte. Sie war wegen einer Hüftdysplasie drei Mal erfolglos operiert worden. Sie kam trotz aller Therapien nicht aus dem Schmerzcharakter heraus und erschien mit einer massiven Spitzfußstellung in meiner Praxis. Durch den Einsatz des MEDI-TAPING war sie nach 3 Behandlungen total schmerzfrei und konnte nach acht Jahren frei ohne Stützen mehrere Meter gehen. Nach sechs Wochen war nur noch ein leichtes Humpeln zu beobachten. Mittlerweile studiert sie und arbeitet nebenher als Kellnerin. Die Patientin war um zwei Zentimeter im ISG schief und durch die Tapes konnten wir die muskulären Schmerzen unterdrücken und die verspannten Muskeln sofort lockern. Dank der intensiven Krankengymnastik konnte sie schnell mobilisiert werden. 
Diese Art der Therapie, die in den sechs Jahren immer mal verändert wurde, hat mittlerweile eine Erfolgsquote erreicht, die nicht glaubhaft erscheint.
Vor kurzer Zeit wurde bei einem kleinen Jungen mit einer Schlüsselbeinfraktur kein hinderlicher Desoult-Verband, der immer wieder nachgespannt werden muss, angelegt, sondern ein Tapeverband. Wie aus den Röntgenbilder zu ersehen ist, ist die Fraktur glänzend verheilt. Der Junge konnte weiterhin schwimmen gehen und hatte keinerlei Beeinträchtigung
Es macht große Freude mit dieser Therapie zu arbeiten, weil man sofort erkennen kann, ob es sich bei den Schmerzen um ein muskuläres Problem handelt oder nicht. Wie schon oben erklärt, gibt der Patient sofort eine Schmerzbefreiung an, wenn es sich um ein muskuläres Problem handelt. Was nicht zu erwarten war, dass 95 % aller Schmerzpatienten ein muskuläres Problem auf wiesen. Es klingt sicher unglaublich. Wenn man jedoch die schulmedizinische Entwicklung erkennt, wird man schnell erkennen, dass es so ist wie es ist. Patienten mit Knieschmerzen haben deshalb mediale Schmerzen, weil durch die Fehlstatik das Pes anserinus total überlastet ist. Wenn die Schmerzen bis zum Gelenkspalt gehen, veranlasst das viele Ärzte zur Annahme, dass es sich hier um einen Meniskusschaden handelt und greifen beherzt zum Messer. Man kann diesen Ärzten nicht böse sein, da sie es nicht anders gelernt haben. Leider ist aber auch die Erkenntnis, dass man vor einer Operation sich die Sicherheit gönnt, ob es sich bei dem Knieschmerz um ein muskuläres Problem handelt oder nicht ein wirtschaftliches Problem, dem man der objektive Blick verschließt. 

Was könnte man an unnötigen Kosten, Leid und Medikamenten sparen

Angenommen, die Therapeuten würden den Mut haben und diese Form der Therapie verstehen. Dann würde man bei jedem Patienten mit Schmerzen erst einmal auf die Statik achten, dann die energetische Situation des Patienten feststellen und nachdem der Patient gerade ist, würde man ihn mit dem MEDI-Tape versorgen. Es muss aufgrund der Erfahrung über die sechs Jahre behauptet werden, dass über 90% aller Schmerzpatienten mit dieser neuen Methode schmerzfrei würden. Es ist nicht vorstellbar, wie viel Kosten an Medikamenten und Krankenhausbehandlungen ein zu sparen wären. Viel wichtiger ist aber, dass die Patienten nicht Monate lang von einem Therapeuten zum anderen laufen müssten und unter Schmerzen leiden müssten. Fachärzte traktieren die Patienten mit Spritzen über Wochen. Patienten werden traumatisiert durch bildgebende Befunde, weil ihnen die Ärzte erklären, dass der liebe Gott sie durch ihr älter werden bestraft. Gott sei dank ist es in Wirklichkeit nicht so. Eine  nachgewiesene Arthrose oder ein Bandscheibenvorfall ist lange kein Grund für die Annahme der Schmerzen. Früher haben wir jeden Bandscheibenvorfall operiert, bis wir erkannt haben, dass es falsch war.
Es ist vollkommen falsch, wenn man den Ärzten und Therapeuten böse ist, dass sie nicht erkannt haben, dass die Schmerzen überwiegend einen muskulären Grund haben. Auch ich habe bald zwanzig Jahre lang dem Irrglauben angehangen, dass die radiologischen Veränderungen Schuld an den Beschwerden sind und dass eine Kalkschulter operiert werden muss. Es wurde gerade was die Schulter betrifft, festgestellt, dass nur in ganz wenigen Ausnahmefällen ein Schulterschmerz operativ versorgt werden muss. So ist es auch mit der Hüfte oder sonstigen Schmerzen. Wer es nicht glauben mag, braucht die MEDI-TAPING Methode nur an zu wenden. Man kann die Therapie der meisten Krankheitsbilder an einen Wochenende erlernen und wird erstaunt sein, dass alles was hier niedergeschrieben ist, der vollen Wahrheit entspricht.

Die MEDI-TAPING Methode 

Sie ist eine sinnvolle Kombination aus verschiedenen Therapieformen. Wir achten erst einmal auf die Statik, dass heißt, der Patient wird statisch ausgeglichen, dabei spielt das ISG eine wesentliche Rolle. Dann orientieren wir uns anhand von Schmerzpunkten, meistens der Muskelpunkte, welche Muskeln bei diesem Krankheitsbild betroffen sind. Wichtig ist auch die energetische Lage des Körpers. Handelt es sich um ein chronisches oder akuten Geschehen. Hier gehen wird nach der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) vor und erkennen den energetischen Zustand des Körpers oder Krankheitsbildes. Deshalb sind bei unserer Therapie auch die Farben so wichtig. Hier hat wiederum die Schulmedizin große Schwierigkeiten, aber sie macht auch erst gar nicht den Versuch, sich mit solchen Phänomen zu beschäftigen. 
Durch das Auftragen eines in Längsrichtung dehnbares Tape wird einmal wie oben beschrieben, der Schmerznerv blockiert oder zumindest irritiert. Da das Tape über mehrer Tage und Wochen auf der Haut verweilt, hat der Patient mit jeder Bewegung eine lymphatische Massage. Es ist kaum vorstellbar, was es bedeutet, dass der Körper den ganzen Tag leicht massiert wird und damit automatisch die Schmerzhormone im Körper abtransportiert werden. Gleichzeitig wird die Muskulatur wieder aufgebaut. Wir müssen alle erkennen, dass wir uns vom Vierbeiner zum Zweibeiner durch Bewegung hochmotiert haben. Unsere heutige Zeit aber eher die Muskulatur verkümmern lässt. Untersuchungen an Kinder hat gezeigt, dass von zehn Kindern nur drei rückwärts auf einem Schwebebalken sicher gehen können. Die Kopfschmerzen bei Kindern nehmen drastisch zu. Auch Kinder sind schon häufig schief und verbringen ihren Tagesablauf mehr in sitzender Position, als sich entwicklungsbedingt in tobender Manier. Jeder Mensch, der Sport treibt, weiß wie wichtig Bewegung und eine gesunde Muskulatur ist. Unsere Patienten leiden in unserer Zeit unter emotionalem Stress und könnten ihn durch Bewegung ausgleichen, aber die Patienten lassen sich lieber vor dem Fernseher nieder, als zu erkennen, dass Bewegung und hier besonders das Nordic Working viel gesünder wären.

Wer dem Bericht keinen Glauben schenken kann, ist jederzeit herzlich in meine Praxis eingeladen, um sich von der Richtigkeit der noch mehr unglaublichen Erkenntnisse in meiner Praxis zu überzeugen. Die Erkenntnis über diese Therapie gibt mir die Kraft, neben meiner großen Landarztpraxis bald jedes Wochenende Kurse in ganz Deutschland zu geben, weil auch in meinen Kursen jedes mal Patienten von ihren Leiden befreit werden und die Teilnehmer sehen, dass es nicht nur graue Theorie ist, sondern wirklich eine Erfolgsquote von unglaublichen mindesten 90% Therapieerfolgen sind.
Wer mehr über diese Therapie erfahren möchte, kann dies über meine Homepage  www.schmerzundtape.de , oder holt sich das Buch „MEDI-TAPING-Schmerzfrei im Handumdrehen“  Haug Verlag zum Preis von 14,95€.
Man kann mich aber auch unter dsielmann@foni.net oder Tel. 04531-3586 privat oder 04531-82544 in der Praxis erreichen.